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Katharina Mohler

Katharina Mohler
kant. gepr. Naturheilpraktikerin
Eidg. dipl. Homöopathin
Lindenstrasse 24
8500 Frauenfeld
052 721 63 87
praxis-murgpark@bluewin.ch

In unserer Praxis für klassische Homöopathie werden akute als auch chronische Krankheiten bei Kindern und Erwachsenen behandelt.  Homöopathische Arzneimittel sind in der Lage, Krankheitsprozesse umzukehren sodass Gesundheit die Folge ist.

Bedeutung des Weinens/Schreiens bei Säuglingen

 

Um seine überlebensnotwendigen Bedürfnisse kundzutun und zu sichern, verfügt das Kind über die angeborenen Fähigkeiten, sich durch sensitive und akustische Signale (Mimik, Laute und Schreien) bemerkbar zu machen.
 

Abnormes und exzessives Schreien bei Säuglingen, «Schreikinder» wird definiert als:
Anhaltendes und andauerndes Schreien und Quengeln mindestens drei Stunden täglich, an mindestens drei Tagen der Woche, mehr als drei Wochen lang
 

Die klassische Homöopathie kann Schreibabys helfen sich selbst zu regulieren um besser mit sich
und der Umgebung zu Recht zu kommen, indem die Ursache, die individuellen Symptome, die Vorgeschichte (Schwangerschaft, Geburt, Medikamente, Begleitumstände, Familiengeschichte) für die Wahl eines Arzneimittels berücksichtigt werden.

 

Die Gründe des Schreiens können sein:

  • Körperliche Bedürfnisse und Reaktionen
     
  • Emotionale und soziale Bedürfnisse
     
  • Fehlendes, mangelhaftes oder nicht adäquates Eingehen auf die Bedürfnisse des Kindes
     
  • Unspezifisches Schreien,
    also Schreien ohne Grund kommt während den ersten Lebensmonaten häufig vor.
     

Häufig beginnt das Weinen oder Schreien am späten Nachmittag und in den Abendstunden.

Das Schreiverhalten nimmt bereits ab der Geburt zu und dauert bis zur sechsten Lebenswoche, um dann bis zum dritten Lebensmonat langsam abzunehmen.

Oft wird das Schreien als Dreimonatskolik interpretiert, obwohl organische Ursachen im Bereich des Verdauungstraktes nicht nachweisbar sind.

Es ist wichtig zu wissen, dass unspezifisches Schreien die Eltern, insbesondere von Erstgeborenen, nachhaltig verunsichern kann, weil sie sich das Schreien nicht erklären können.

Abnormes und exzessives Schreien bei Säuglingen, «Schreikinder» wird definiert als:
 Anhaltendes und andauerndes Schreien und Quengeln mindestens drei Stunden täglich, an mindestens drei Tagen der Woche, mehr als drei Wochen lang
 

Gründe für exzessives, unspezifisches Schreien und deren Erklärung

  • Persönlichkeit des Kindes

genetische Disposition
psychisches Temperament
körperliche Probleme (Behinderungen)

  • Psychische Belastung der Mutter während der Schwangerschaft

psychologischer Stress/Ängste der Mutter
Partnerschaftskonflikte
Soziale Isolierung
Unerwünschte Schwangerschaft

  • Geburtstrauma

psychische Belastung und Ängste der Mutter während der Geburt

  • Trennung von Mutter und Kind nach der Geburt

Störungen zu Beginn der Mutter-Kind-Bindung führen zu Unsicherheiten und Ängsten seitens der Mutter und schwächen das «Urvertrauen» des Kindes nachhaltig.

  • Psychische Probleme der Mutter
     

Partnerschaftskonflikte
Konflikte mit der Herkunftsfamilie der Mutter
alleinerziehende Mutter
Rollenprobleme der Mutter
sozioökonomische Probleme
soziale Isolierung
erheblich belastete Mutter-Kind-Beziehung
 

Problematik des exzessiven Schreiens und Erklärung

  • Schreien kann von Erwachsenen nur schwer ignoriert werden und wird, je länger es dauert, unerträglicher.

Das Schreien eines Säuglings weckt im Erwachsenen sofort den Urinstinkt, das Kind zu beschützen, zu trösten und zu pflegen.

  • Toleranz der westlichen Gesellschaft gegenüber (schreienden) Kindern

Insbesondere unsere westliche Gesellschaft toleriert schreiende Kinder nur wenig, und so geraten die bereits verunsicherten Eltern unter zusätzlichen Druck.

  • Verunsicherung der Mutter/Eltern

Unspezifisches Schreien kann die Mutter/Eltern, insbesondere von Erstgeborenen, nachhaltig verunsichern, weil sie sich das Schreien nicht erklären können.

Sie nehmen begreiflicherweise an, dass sie in der Pflege oder im Umgang mit dem Kind etwas falsch machen.

In der Folge suchen die Eltern nach Erklärungen und werden oft «Opfer» vieler gutgemeinter Ratschläge, welche sie dann zu Massnahmen veranlassen, welche das Schreien noch verschlimmern.

  • Risiko der Vernachlässigung oder Misshandlung exzessiv schreiender Kinder als Ausdruck der Hilflosigkeit

basierend auf dem «Teufelskreis»:
schreiendes Kind  -> psychische Erregung der Mutter  -> Überforderung mit Tendenz zur Passivität der Mutter  -> Misserfolgserlebnis bei pflegerischen Bemühungen  -> Hilflosigkeit der Mutter  -> Mangel an Zuwendung und Wärme zum Kind  -> chronische psychische Traumatisierung beim Kind (durch Vernachlässigung verstärkt)

  • Kindliche Fehlentwicklung

Körperliche und psychische Entwicklungsstörungen als Langzeitfolgen bei gestörter Eltern-Kindbeziehung.

Beschrieb

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